Elektrolokomotive 1110.505 (NLB)

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Verein Neue Landesbahn!

 

Um gemeinsam mit der regiobahn weiterhin tolle Sonderzüge anbieten zu können, hat der Verein Neue Landesbahn seinen Fuhrpark erweitert.

 

Seit 27. November 2015, sind wir im Besitz der wunderschönen 1110.505!

 

Wir hoffen, euch mit unserem gesamten Fuhrpark, noch viele schöne Ausflüge, gemeinsam mit der regiobahn, bescheren zu können und freuen uns, euch bei der einen oder anderen Sonderfahrt zu begrüßen.

Technische Daten:

Anzahl: 30

Baujahr:1956-1961 (1110.505 ist Baujahr 1957)
Hersteller: ABES (AEG, BBC, ELIN, Siemens), SGP Graz

Länge über Puffer: 17.860 mm

Dienstmasse: 114 Tonnen

Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h

Antrieb: BBC-Hohlwellen-Federantrieb

Anzahl der Fahrmotoren: 6

Anzugfahrkraft: 280 kN

Achsformel: Co´Co´

Leistung: 4000 kW

Dauerleisung: 4000 kW
Stromsystem: 15 kV, 16,7 Hz

Bauart Fahrstufenschalter: N28i von BBC mit Flachbahnwähler, Überschaltwiderstand und 3 Lastschalter
                                       (Nennstrom 400A)

Zugsicherung: Sifa, Indusi

Ausmusterung im Jahr 2003, wo sie von der ÖBB Erlebnisbahn am 27. Oktober 2003 übernommen wurde.

Geschichte:

Die Österreichischen Bundesbahnen planten in der Nachkriegszeit, nachdem die wichtigsten Hauptverbindungen wieder für 120 km/h befahrbar und elektrifiziert waren, neue Elektrolokomotiven zu beschaffen. Die ÖBB wollten Lokomotiven, die für 130 km/h zugelassen waren und eine Leistung von mindestens 3000 kW aufwiesen.

 

Die Hauptverbindungen wurden in den fünfziger Jahren mit älteren Reihen (1570, 1670, 1670.100 un 1018) bedient. Da diese Reihen in der Zwischenzeit technisch überholt waren, kam die Bestellung weiterer Exemplare dieser Lokomotiven nicht mehr in Frage und die ÖBB entschieden sich für die Entwicklung und Beschaffung von Neubauloks. Bei der Konstruktion der Reihe 1110 orientierte man sich an den Lokomotiven der Reihen 1040 und 1041 sowie an der Reihe Ae 6/6 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

 

Da die ÖBB die neuen Lokomotiven nicht nur auf der Westbahn, sondern auch auf den Strecken im Ennstal, der Südbahn, der Arlbergbahn und dem Semmering einsetzen wollten, durfte die Achslast nicht mehr als 18 Tonnen betragen. Die Loks erhielten deshalb die Achsfolge Co'Co'. Die rund 120 t schwere SBB Ae 6/6 konnte aufgrund der beschränkten Achslast nicht übernommen werden, weshalb eine eigene Lokomotive mit einer höchsten Gesamtmasse von 108 t entwickelt werden musste. Diese konnte natürlich leistungsmäßig nicht ganz an die Ae 6/6 herankommen. Die ÖBB-Reihen 1010 und 1110 sind bis auf die geänderten Übersetzungen gleich, wobei es aber in jeder der beiden Reihen in einigen Details Unterschiede gegeben hat.

 

Im Jahre 1956 erfolgte die Auslieferung der ersten Exemplare. Zwischen 1956 und 1961 erhielten die ÖBB 30 Lokomotiven, die anfangs im Schnellzudienst auf der Semmeringbahn und der Arlbergbahn eingesetzt wurden. Mit der Anschaffung der Reihe 1044 wurden die Loks der Reihe 1110 auf Grund ihrer Höchstgeschwindigkeit von nur 110 km/h vom Schnellzugdienst verdrängt und im Güterzugdienst eingesetzt. Sie wurden jedoch auch weiterhin vor Regionalzügen eingesetzt. Alle Lokomotiven waren mit Sifa, Indusi und Zugfunk ausgerüstet.

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