Gastfahrzeuge

Durch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Firmen, kommen immer wieder Gastfahrzeuge nach Mistelbach Lokalbahnhof. Hier finden Sie einen Überblick über unsere Gäste. 

1041.15 der Arbeitsgemeinschaft 1041.15

Die Lokomotivreihe 1041 war die erste nach dem 2. Weltkrieg neu entwickelte Reihe von Elektrolokomotiven, der in späterer Folge die Reihen 1010/1110, 1141, 4061 (1046), usw. folgen sollten.

Die Entwicklung wurde 1947 begonnen und der Bau der neuen Reihe wurde 1948 beauftragt. Der elektrische Teil der Lokomotive wurde von einem Firmenkonsortium bestehend aus SSW, AEG, BBC und Elin entwickelt und gebaut.

 


Dabei wurde auf das bereits bewährte Konzept der Vorgänger Baureihe 1040 aufgebaut.
Der mechanische Teil wurde von der Fa. SGP Graz übernommen, Zu dieser Entscheidung kam man damals auch aus politischen Gründen, weil die traditionelle Wiener Lokomotivfabrik in Floridsdorf im sowjetischen Sektor lag und russischer Aufsicht unterstellt war.

1952 im Jänner wurde die erste Lokomotive der Baureihe 1041 geliefert und nach erfolgter erfolgreicher Abnahme bei der Zugförderungsleitung Salzburg in Stand genommen. Unsere Lokomotive wurde am 11. September 1953 bei der Zugförderungsleitung Salzburg eingeliefert und es erfolgte ab 16. September 1953 der 4-wöchige Firmenprobebetrieb.

Die endgültige Übernahme erfolgte mit 25.10.1953. Im Dezember 2003 wurde die Lokomotive ausgemustert und zum Verkauf angeboten.


Text: ARGE 1041.15

Informationen zur ARGE 1041.15 finden Sie unter www.arge1041.at.

1040.013-3 vom Club 1018

Die Baureihe 1040 war die erste Generation von Nachkriegslokomotiven in Österreich. Gebaut wurden 16 Stück von der Lokomotivfabrik Floridsdorf und der Firma ELIN. 10 Stück der ersten Serie wurden 1950 und 1951 gebaut, die restlichen sechs Stück 1953.

 

Die zweite Die Lokomotiven wurden im Schnellzug- und Güterzugdienst eingesetzt. Nach und nach wurden die Loks nur noch im Regionalverkehr und Verschub eingesetzt. Ihre letzten Wirkungsstätten waren im Salzkammergut, Ennstal und Selzthal. Die letzten Lokomotiven wurden 2003 ausgemustert. Der Club 1018 hat eine davon erworben und kümmerst sich um dieses historisch wertvolle Schienenfahrzeug.

 

Die Lokomotive hat 2360 kW (ca. 3200 PS), wiegt 80,2 t und hat eine Höchstgeschwindigkeit vom
90 km/h. Die 1040.013-3 wurde 1952 gebaut und ist am 1.6.1996 aus dem Plandienst ausgeschieden.

Die 1040.013-3 ist immer wieder zu Gast in Mistelbach beim Verein Neue Landesbahn.

 

Informationen zum Club 1018 finden Sie unter: www.club1018.at

2050.05 der ÖGEG (Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte)

Bild: ÖGEG

Auf der Schiene und am Wasser unterwegs ist die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG). Begonnen hat es mit der Gründung des Vereines 1974 in Linz. Mittlerweile verfügt die ÖGEG über einen umfangreichen Fahrzeugpark. Die historischen Eisenbahnfahrzeuge der ÖGEG sind im Netz der ÖBB, auf österreichischen Privatbahnen und auch im benachbarten Ausland im Einsatz.

 

 

 

Von der Baureihe 2050 wurden 18 Stück von 1958 bis 1962 gebaut. Hersteller ist die Firma Henschel in Kassel, die in Lizenz für General Motors produzierte. Die Lok hat 1.450 PS (1.119 kW) und verfügt über einen dieselelektrischen Antrieb. Das Lokgewicht beträgt 75,5 t und die Lok erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

 

Die ÖGEG hat die Maschine nach ihrer Ausmusterung von den ÖBB gekauft und in den Auslieferungszustand (grün) zurückversetzt.

 

Informationen zur ÖGEG finden Sie unter: www.oegeg.at 

77.28 der ÖGEG (Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte)

Bild: ÖGEG

Zwischen 1913 und 1915 baute die Südbahngesellschaft insgesamt 15 Stück einer Dampflok für Personenzüge und leichte Schnellzüge unter der Baureihenbezeichnung 629. Die gewählte Achsfolge 2'C1' (zwei Vorlaufachsen, drei Treibachsen und eine Nachlaufachse) war zwar international weit verbreitet, ist in Österreich aber nur bei dieser Baureihe zu finden. Obwohl bei Probefahrten problemlos 110 km/h erreicht wurden, wurde die Höchstgeschwindigkeit mit 85 km/h festgelegt.

Wegen der guten Ergebnisse, vor allem auch wegen der ausgezeichneten Laufruhe, beschafften auch die k.k.St.B. in den Jahren 1917 und 1918 weitere 25 Lokomotiven dieser beim Personal ausgesprochen beliebten Type, von denen aber nach dem ersten Weltkrieg 15 Stück an die ČSD abggegeben werden mussten. Als Ersatz beschafften die BBÖ in den Jahren 1920-1921 weitere 30 Stück, 1926 nochmals 15 Stück. 1927-1928 folgte zuletzt noch eine Kleinserie von fünf Maschinen mit Caprotti-Ventilsteuerung, die aber nach schlechten Erfahrungen auf Lentz-Ventilsteuerung umgebaut wurde. Damit gab es im Bestand insgesamt 85 Loks bei den BBÖ, die praktisch in ganz Österreich zum Einsatz kamen.

 

Mit dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich erhielten die Lokomotiven die Baureihenbezeichnung 77.2; nach dem Ende des Dritten Reichs bei den ÖBB die Bezeichnung 77.

 

Obwohl bereits in den 1960er-Jahren die ersten Maschinen abgestellt wurden, blieben einzelne Vertreter dieser bewährten Lokomotivbaureihe bis zum Ende der Dampftraktion in Österreich im Einsatz. Die letzten Vertreterinnen der Reihe wurden im Raum Wien bis 1976 auf der Nordbahn Richtung Bernhardsthal und auf der Nordwestbahn Richtung Retz eingesetzt.

 

Beim Schornstein der 77.28 handelt es sich um einen Giesl-Flachejektor. Sie war zuletzt im Raum Linz beheimatet und kam 1976 in den Besitz der ÖGEG. In den Jahren 2006/2007 erhielt sie eine Hauptuntersuchung, bei der sie einen zum Großteil neugebauten Kessel bekam. Seither steht sie betriebsfähig für Sonderfahrten zur Verfügung.

 

Hersteller: Kraus, Linz

Dienstmasse: 83,8 Tonnen

Länge: 13345 mm

Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h

 

Text: ÖGEG

Informationen zur ÖGEG finden Sie unter: www.oegeg.at

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